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Bürgermeister Marx für ein Umdenken bei der Verkehrspolitik Drucken
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Eines der derzeitigen zentralen Ziele des Bürgerbündnis Dresden ist, ein umweltfreundliches, modernes, innovatives, soziales und bürgerfreundliches Mobilitätskonzept in Dresden umzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass wenn jetzt mutig und vorausschauend die Weichen gestellt werden, nicht nur die Fahrverbote einer Umweltzone vermieden werden können, sondern auch Dresden mit moderner Mobilität ein zusätzliches Argument als Lebens-, Wohn- und Arbeitsort bekommt. Unsere Position wurde jetzt bei dem Weltverkehrsforum (ITF International Traffic Forum, 26. bis 28. Mai, Leipzig) gestärkt.

Am 26. Mai diskutierte auf dem Weltverkehrsforum Dresdens Bürgermeister Jörn Marx im Rahmen eines Rundtischgesprächs mit seinen Kollegen aus Leipzig, Lyon, Nantes, Brünn, Genua und Nanjing. Einig waren sich die Bürgermeister darüber, dass "die europäischen Städte vor großen Herausforderungen stehen: zukunftsfähige städtische Mobilität muss ökonomisch, finanzierbar, klimafreundlich, energieeffizient und  ressourcenschonend und nicht zuletzt sozial mit Teilhabechancen aller Menschen sein. Innovative Strategien  und Managementinstrumente, technologische Innovationen, eine Flexibilisierung in der Verkehrsmittelnutzung und den Systemen sowie vielfältigere Kooperationen sind Schlüssel auf dem Weg in die Zukunft."

Auch Bundespräsident Horst Köhler fand auf der Weltkonferenz ähnliche Worte, welche der zukünftigen  kommunalen Verkehrspolitik als Leitfaden dienen sollten: "Das Verkehrswesen habe für die Lebensqualität der Menschen eine Schlüsselbedeutung. Unsere Welt  braucht eine bessere, umweltfreundlichere und effizientere Mobilität". Dazu gelte es, kluge politische Rahmenbedingungen zu setzen, technische Innovationen zu implementieren und das Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten wirksam werden zu lassen. Mehr Kostenwahrheit im Verkehr fördere intelligente Lösungen. Auch sollten wir alte Seh- und Denkgewohnheiten hinterfragen und abstreifen. Ebenso wichtig sei es, sektorales Denken hinsichtlich der einzelnen Verkehrsträger aufzugeben. Dies sei der Weg, unseren Lebensstil mit den Bedürfnissen der Menschen und der Umwelt in Einklang zu bringen.

Wir hoffen, dass die in Leipzig getroffenen Aussagen auch in Dresden praktisch umgesetzt werden, und, wie der Bundespräsident argumentierte, "alte Seh- und Denkgewohnheiten hinterfragt und abgestriffen werden". Das Bürgerbündnis wird sich insbesondere bei der aktuellen Diskussion um drohende Fahrverbote (Umweltzone) innerhalb der Bürgerbündnis/Freie Bürger Fraktion aktiv dafür einsetzen.
 

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