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Staatsoperette Dresden muss endlich ins Stadtzentrum Drucken
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Anita Köhler

Ihre Stadträtin für ein Dresden mit Herz und sozialem Gewissen


Staatsoperette Dresden muss endlich ins Stadtzentrum







Nicht alles was in der Zeitung steht ist richtig. Weder die "Bürgerfraktion" (die es seit der letzten Stadtratswahl nicht mehr gibt) noch die jetzige "Bürgerbündnis/Freie Bürger Fraktion" forderte bzw. fordert, die Operette und das Theater der Jungen Generation ins Ostragehege zu verlegen. Im Gegenteil, sowohl nach Meinung der Fraktion sowie der Meinung beider Wählervereinigungen (Bürgerbündnis Dresden und Freie Bürger e.V.) ist nach wie vor der gemeinsame Standort von Theater der Jungen Generation und Staatsoperette im Kunstkraftwerk am Wettiner Platz die Ideallösung. Die nun medial neu entfachte Standortdiskussion fußt lediglich auf der privaten Meinung des Stadtrats Christoph Hille (Freie Bürger), weitere Standorte als Doppelstandort zu prüfen.


Persönlich ist es mir absolut unverständlich, wie man das Ostragehege als zukünftigen Standort für Operette und Theater Junge Generation vorschlagen kann. Wenn man wirklich einen Neubau der Operette will, dann ist es vielmehr ein großer politischer Fehler, immer wieder neue Standorte ins Spiel zu bringen. Jeder neue Standortvorschlag verzögert die Entscheidung und steigert die Kosten.

Nach wie vor ist aus meiner Sicht der gemeinsame Standort von Theater Junge Generation und Staatsoperette im Kunstkraftwerk am Wettiner Platz die Ideallösung mit vielen Synergieeffekten für beide Theater und einer positiven Wirkung auf die gesamte Kulturlandschaft von Dresden. Nicht zu vergessen, dass damit auch das angrenzende Gebiet der Friedrichstadt eine Aufwertung erhält.

Sollte Dresden aus Kostengründen dieses Projekt wirklich nicht bewältigen können, dann ist der Standort Wiener Platz für die Operette als Einzelstandort zu bevorzugen. Dort ist sie an einem zentralen Platz mit allen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen, die Gäste der umliegenden Hotels können abends noch über kurze Wege in die Operette. Dies alles ist schon geplant und gerechnet.

Aber auch hier gibt es ein großes "Aber", was ist wenn der gesuchte Investor keine Mieter für die Restflächen findet?

Mein Vorschlag: es muss zukünftig ein dauerhafter Standort für das technische Rathaus gefunden werden. Wie wäre es dann zum Beispiel, wenn städtische Ämter als zweiter Ankermieter in das Gebäude einziehen. Mit einer solchen langfristigen Zusage könnte man bestimmt für die Stadt günstige Mietkonditionen aushandeln.

Fazit: Die Operette braucht ein neues Haus, das heißt wir müssen jetzt entscheiden. Schluss mit weiteren Verzögerungen und Standortdiskussionen.

Anita Köhler

 

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