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Ortsbeirat Leuben
Rechtsformänderung ist kein Allheilmittel Drucken
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Es ist richtig, dass die Angehörigen des BÜRGERBÜNDNIS DRESDEN in dieser Frage unterschiedliche Auffassungen haben. Es ist auch richtig, dass die Rechtsform einer GmbH überhaupt nichts mit einer Privatisierung zu tun hat. Darum geht es auch nicht. Ich habe selbst über 20 Jahre ehrenamtlich in Gremien von Unfallkrankenhäusern mitgearbeitet. Deshalb ist mir die Materie nicht fremd. Und diese Krankenhäuser werden von eingetragenen Vereinen geführt. Auch für uns stand nicht nur einmal die Frage, ob eine GmbH-Lösung Vorteile bringen könnte. Nach intensiven Beratungen haben wir diese Vorteile nicht gesehen, im Gegenteil.

Eine GmbH wird auf der Grundlage des GmbH-Gesetzes gegründet. Das Kontrollgremium ist ein Aufsichtsrat. Kompetenzen und Verantwort-lichkeiten sind ebenfalls gesetzlich klar geregelt. Es ist ein Irrglaube zu meinen, die Einflussnahme des Stadtrates, der im Aufsichtsrat vertreten ist, sei noch genau so groß, wie in der jetzigen Konstellation. Dem Betriebsauschuss können deutlich mehr Kompetenzen zugeordnet werden, als einem Aufsichtsrat.

Für mich stellt sich nur die Frage, warum alle die beklagten Probleme und Schwierigkeiten nicht in dem vorhandenen Gremium einer Lösung zugeführt wurden. Und warum soll einem Aufsichtsrat etwas gelingen, was im Betriebsausschuss bisher nicht möglich war? Und was das Argument der Verwaltungskosten angeht darf ich darauf verweisen, dass es auch weiterhin in beiden Häusern bestimmte Strukturen und Funktionen geben wird. Eine GmbH wird zusätzliche Funktionen erforderlich machen. Allein ein Geschäftsführer wird nicht unter 250 T€ zu haben sein. Und davon wird es möglicherweise nicht nur einen geben.

Ich werde deshalb für den Eigenbetrieb stimmen aber auch fordern, dass der Stadtrat endlich seiner Verpflichtung nachkommt, diesen Eigenbetrieb sachkundig und straff zu führen.

 

Klaus-Dieter Scholz
Ortsbeirat Leuben

 

 
20. Sitzung des Ortsbeirates Leuben Drucken
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Klaus-Dieter Scholz

Datum: 11.01.2012

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Ortsamt Leuben, Bürgersaal, Hertzstraße 23, 01257 Dresden






Die 20.Sitzung des Ortsbeirates hatte eine umfangreiche Tagesordnung. Zum wiederholten Mal war die Bebauung am Kleinzschachwitzer Ufer Gegenstand der Beratung. Die Kritikpunkte der Vergangenheit – Dichte der Bebauung, Behinderung des Holzhandels, Lärmschutz – wurden eingearbeitet und nun soll ein Vorhabenbezogener Bebauungsplan diese Festlegungen festschreiben und eine Realisierung der Bebauung ermöglichen. Ein strittiger Punkt bleibt weiterhin die Kontamination der Baufläche, was zu einem Wegfall von Unterkellerung und Bodenaustausch führt. Ob diese Maßnahmen ausreichend sind, wird bezweifelt.
 
19. Sitzung des Ortsbeirates Leuben Drucken
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Klaus-Dieter Scholz

Datum: 07.12.2011

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Ortsamt Leuben, Bürgersaal, Hertzstraße 23, 01257 Dresden






Die 19. Sitzung des Ortsbeirates hatte die Fortschreibung der Schulnetzplanung in seinen Teilen Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien, berufsbildende Schulen, Schulen des zweiten Bildungsweges und Schulen in nicht kommunaler Trägerschaft auf seiner Tagesordnung.

Dabei war fest zu stellen, dass nur das Thema Grundschulen für den Ortsamtbereich Leuben von Bedeutung war, da alle anderen Schulformen nur zur Information dargestellt wurden.

 
18.Sitzung des Ortsbeirates Leuben Drucken
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Klaus-Dieter Scholz

Datum: 02.11.2011

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Ortsamt Leuben, Bürgersaal, Hertzstraße 23, 01257 Dresden






Schwerpunkt der 18.Sitzung des Ortsbeirates Leuben waren zwei Bebauungspläne. Beim Bebauungsplan Nr. 338; Dresden-Leuben Nr. 6 geht es um die Entwicklung eines Wohngebietes mit 21 Einfamilienhäusern und 2 Mehrfamilienhäusern im Bereich Berthold-Haupt-Straße / Rosenschulweg auf der Fläche einer ehemaligen Gärtnerei. Der Vorlage wurde zugestimmt.

Der Vorhaben bezogene Bebauungsplan Nr. 693 Dresden / Großzschachwitz; Geschäfts- und Parkhaus Pirnaer Landstraße war zum wiederholten Mal im OBR. Dieses Mal ging es um Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen und den Verzicht auf eine erneute öffentliche Auslegung. Es wurde inzwischen auch ein Durchführungsvertrag zwischen Stadt und Vorhabensträger abgeschlossen. Dieser Vorlage wurde mehrheitlich zugestimmt und es ist nun hoffent lich endlich so weit, dass das Vorhaben begonnen werden kann, damit ein weiterer Schandfleck im Stadtbild beseitigt wird.

Weiterhin wurde darüber berichtet, dass die verkehrsberuhigte Zone in Altlaubegast (Laubegaster Ufer und Umfeld) nun weiter gefasst werden soll. Eine Umsetzung wird in 2012 angestrebt. Nahezu eine Kampfabstimmung gab es zu der Frage, ob mehrfach vorhandene Straßennamen in Dresden im Ortsamtsbereich Leuben umbenannt werden sollten. Dagegen sprechen die Kosten der betroffenen Anwohner und die Tatsache, dass durch die differenzierten Postleitzahlen Zuordnungen eindeutig erfolgen können. Am Ende siegte die Vernunft. Es erfolgt keine Umbenennung.


Klaus-Dieter Scholz
Ortsbeirat in Leuben
Bürgerbündnis Dresden


 
17.Sitzung des Ortsbeirates Leuben Drucken
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Klaus-Dieter Scholz

Datum: 21.09.2011

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Ortsamt Leuben, Bürgersaal, Hertzstraße 23, 01257 Dresden




Im Mittelpunkt der 17.Sitzung des Ortsbeirates Leuben stand ein Bericht des Amtes für Stadtgrün und
Abfallwirtschaft zur Einführung der Städtischen Blauen Tonne. Ab 2012 beabsichtigt die Stadt Dresden eigene Blaue Tonnen zur Sammlung von Papier und Pappe auf zu stellen. Hintergrund ist, dieses Geschäft  allein betreiben zu können.
In erster Instanz hatte die Stadt Dresden Recht bekommen, den  gewerblichen Entsorgern das Aufstellen Blauer Tonnen zu untersagen. Diese gingen jedoch gegen das Urteil in Berufung. Bis zu einer endgültigen Entscheidung können noch 2 bis 3 Jahre ins Land gehen. Eine wirklich rasante Entscheidungsfreude unserer Gerichtsbarkeit. Das grenzt schon an Arbeitsverweigerung.

Nun wirbt die Stadt mit einer aufwendigen Aktion bei privaten Grundstückseigentümern, Schulen und Kitas, dass sie ihre Tonnen aufstellen dürfen und um damit die gewerblichen Sammler zu verdrängen. Ziel ist es, mit den Erlösen aus der Verwertung, die Abfallgebühren zu stützen und für die Bürger dieser Stadt einen finanziellen Vorteil zu sichern. Bleibt zu hoffen, dass das die Gerichte auch so sehen.


Klaus-Dieter Scholz
Ortsbeirat in Leuben
Bürgerbündnis Dresden
 
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