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23. Sitzung des Ortsbeirats Neustadt - Die süßeste Niederlage aller Zeiten Drucken
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Donnerstag, den 01. September 2011 um 12:09 Uhr
msw09bDr. Martin Schulte-Wissermann


Datum: 30.08.2011

Zeit: 17:30 Uhr

Ort: Ortsamt Neustadt, Bürgersaal, Hoyerswerdaer Straße 3, 01099 Dresden


Auf der 23. Ortsbeiratssitzung am 30.08.2011 ist der Wunsch nach einem Stadtteilzentrum mit Sport- und sozialen Einrichtungen auf dem Postgelände, der zeitweilige Erhalt des blauen Hochhauses an der Carolabrücke und das Festhalten an der Linie des Ortsbeirats, nur den kleinsten von drei potentiellen Hypermärkten (DVB-Hochhaus) zuzulassen, befürwortet worden.

Daneben aber dominierte die Frage der Sanierung bzw. des Ausbaus der Königsbrücker Straße die Diskussion. Nach zwei vertagten Sitzungen kam dieses Thema nun zum dritten mal auf die Tagesordnung. Wie schon zuvor hatte ich einen Antrag vorgelegt, wenigstens zu prüfen, welche quantitativen Verbesserungen sich für alle Teilnehmer des Straßen- und Geschäftslebens ergäben, wenn die Straße weitestgehend im Bestand saniert würde. Ich bin nämlich überzeugt, dass schon eine leichte Verbreiterung der Straße an bestimmten Stellen der Bahn erlauben würde, an LKWs vorbeizuziehen - und damit wäre ein Hauptgrund für Bahn/Kfz-Stau auf der Straße behoben. Dann würde der gesamte Straßenzug (heute 10m breit) nicht auf wie geplant 18-21 Meter verbreitert werden. Dann bliebe genügend Platz, die historischen Bäume zu erhalten, die Vorgärten so zu belassen wie sie sind. Dann könnte man auch breite Randzonen für's (Kfz/Fahrrad!) Parken, Anliefern, Verweilen, zu Fuß oder mit dem Rad (Kinder!) entlang Schlendern anlegen.
 
16. Sitzung Ortsbeirat Blasewitz Drucken
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Montag, den 29. August 2011 um 12:40 Uhr
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Werner Schnuppe

Datum: 24.08.2011

Zeit: 17:30 Uhr


Ort: Ortsamt Blasewitz, Ratssaal, Naumannstraße 5, 01309 Dresden







Information zum Sachstand der Untersuchung der verkehrlichen Auswirkungen der Waldschlösschenbrücke in den Stadtteilen Johannstadt, Striesen, Blasewitz und Gruna

Sie ist nicht zu übersehen: die Waldschlösschenbrücke steht. Noch nicht zu übersehen ist, wie sich nach deren Eröffnung die Verkehrsströme auf der Altstädter und Blasewitzer Seite entwickeln werden. Denn eines ist klar, zunächst ergießt sich der Verkehrsstrom in die angrenzend vorhandenen Straßen. Die Fetscherstraße in Richtung Stübelallee wird mit ihren Nebenstraßen erkennbar zu einem Nadelöhr. Schleichverkehr ist zu erwarten.


Mit großem Interesse nahmen die Ortsbeiratsmitglieder und Gäste die Ausführungen der Abt. Verkehrsentwicklungsplanung zu der am 13. April und am 26. Oktober 2010 durchgeführten Analyse der jetzigen Verkehrsströme, insbesondere dem Schleichverkehr, zur Kenntnis. Diese umfangreichen, an 28 Zählstellen ermittelten Angaben, ermöglichten eine genaue Ist-Zustandsanalyse. So wurden z. B. am 13. April 2010 von 6.00 bis 20.00 Uhr 246.375 Kfz erfasst. 96.183 waren ins Untersuchungsgebiet herein und 96.961 heraus gefahren. Dabei konnten 72,9 % dem Zielverkehr und 27, 1 % dem Durchgangsverkehr zugeordnet werden. 1,1 % von diesen erwiesen sich als Schleichverkehr.

 
Aktionsbündnis "Königsbrücker muss leben! gegründet Drucken
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Mittwoch, den 17. August 2011 um 18:45 Uhr
Die Bemühungen, einen stadtteilunverträglichen da überbreiten Ausbau der Königsbrücker Str\ass{}e noch abzuwenden - und dabei die dringende Sanierung nicht zu verzögern - bekommen Verstärkung. In den letzten Tagen haben sich einige Menschen in der Neustadt organisiert und die Gruppe ``Königsbrücker muss leben!" gegründet.

Dr. Martin Schulte-Wissermann, verkehrspolitischer Sprecher Bürgerbündnis Dresden: ``Als Mitinitiator dieser Aktionsgruppe bin ich sehr froh und stolz, was alles in der letzten Woche schon bewegt werden konnte. Wir haben jetzt nicht nur eine Website, sondern auch ein Facebook Account, Flyer, Unterschriftenlisten, Dokumentation.''

Das Bürgerbündnis Dresden unterstützt aktiv die Forderungen von ``Königsbrücker muss leben!''. Denn: keine Enteignungen, Baumbestand sichern, breite Fußwege, sichere Straßenquerung und intelligente Verkehrslenkung sollten eigentlich im Jahr 2011 eine Selbstverständlichkeit sein. Jedoch genau das Gegenteil ist der Fall: bei der Königsbrücker sind die Stadtratsfraktionen scheinbar derart in einer gegenseitigen Dauerblockade, dass der amtierende Oberbürgermeister Hilbert diese durch eine noch weiter verbreiterte  Ausbauvariante (Variante 6) zu überwinden versucht.

Schulte-Wissermann: ``Nur um einen Konsens irgendwie durch den Stadtrat zu bringen, alle Bäume und alle Parkplätze nördlich den Bischofswegs zu vernichten ist absurd. Und südlich des Bischofswegs sehen die veralteten Planungen nicht besser aus. Die Königsbrücker darf keine Asphaltwüste werden.''

Wir wünschen ``Königsbrücker muss leben!'' viel Erfolg.
 
Der Weg zwischen Löwenhainer und Kipsdorfer Straße ist wieder gut begehbar Drucken
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Dienstag, den 02. August 2011 um 16:38 Uhr
 
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Werner Schnuppe

Datum: 01.08.2011

Aus der Arbeit im Ortsbeirat Blasewitz

 

 

Der Weg zwischen Löwenhainer und Kipsdorfer Straße ist wieder gut begehbar


Für Radfahrer und Fußgänger - vor allem mit Kinderwagen oder Rollstuhl – war bis vor wenigen Tagen die Begegnung mit Entgegenkommenden am Weg zwischen Löwenhainer und Kipsdorfer Straße eine mitunter recht gefährliche Angelegenheit. Ein erheblicher Zaunüberwuchs von Baumästen und Sträuchern hatte sich weit auf den Weg ausgedehnt.

In der Sitzung des Ortsbeirates am 21. Juni brachte ich diese Gefahrensituation zur Sprache. Sehr erfreulich, unsere Ortsamtsleiterin, Frau Günther,  nahm sich der Sache sofort an und schaffte Abhilfe. Dafür habe ich ihr bereits gedankt und werde mich auch so in der nächsten Sitzung des Ortsbeirates am 24. August zu Wort melden.

Die zwei Fotos dokumentieren anschaulich: es bedarf oftmals nur eines konkreten Anstoßes an die richtige Adresse, damit entstandene Gefahrenquellen für die Bürger rasch beseitigt werden. Auch das gehört zu meinem Wirken als Ortsbeirat.

 

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Werner Schnuppe

Ortsbeirat Blasewitz

01.08.2011

 
Mit der Heimatstadt Dresden eng verbunden Drucken
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Montag, den 01. August 2011 um 16:58 Uhr
Ingrid und Werner Schnuppe vom Bürgerbündnis Dresden übergaben Geschenk an Schloss Pillnitz: eine Raffael-Kopie


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Seit 26. Juli 2011 schmückt die Kopie (212 x 135 cm) von Raffaels bekanntem Gemälde "Madonna im Grünen" von 1506 den Kapellengang im Schloss Pillnitz. Gezeigt werden Maria und das Jesuskind, links mit dem Kreuzstab Johannes der Täufer.

Den Eheleuten Ingrid und Werner Schnuppe ist es ein inneres Bedürfnis, mit ihrer grosszügigen Gabe die innere Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt Dresden auszudrücken. Werner Schnuppe: "Wir möchten das Gemälde der Öffentlichkeit zugänglich machen. Anregung für unsere Schenkung ist die im September 2011 von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Vatikanischen Museen geplante Ausstellung mit Raffaels berühmten Madonnen-Darstellungen in Dresden. Das 1506 von Raffael gemalte Original unserer Madonna befindet sich im Kunsthistorischen Museum Wien".

Raffaello Santi, genannt Raffael (1483-1520), ist vor allem durch seine zauberhaften Madonnenbildnisse berühmt geworden. Da es sich bei der "Madonna im Grünen" um eine Kopie des im 19. Jahrhundert von den Nazarenern verehrten Künstlers handelt, wird das Gemälde in der Katholischen Kapelle des Schlosses Pillnitz präsentiert. Diese wurde von Carl Christian Vogel von Vogelstein (1788-1868) zwischen 1826 und 1829 mit einem Marienzyklus ausgemalt, der diese Verehrung des Renaissancekünstlers zeigt. Da auch die Kopie des Gemäldes "Madonna im Grünen" in gewisser Weise Ausdruck der Verehrung Raffaels im späten 19. Jahrhundert ist, zumindest aber ein Beweis für die akademische Ausbildung an der vorbildhaften altmeisterlichen Malschule, kann dem Pillnitz-Besucher Dank des Geschenks der Dresdner Familie Schnuppe ein fast authentischer Vergleich angeboten werden.

Dr. Andrea Dietrich, Leiterin von Schlösser und Gärten Dresden hob bei der Übergabe hervor: "Wir freuen uns sehr, dass ab heute eine Kopie des bekannten Raffael-Gemäldes den Kapellengang von Schloss Pillnitz schmückt - danke, liebe Familie Schnuppe für das grossherzige Geschenk."
 
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