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Bürgerentscheid am 29. Januar 2012 - ein Gewinn für die Demokratie in Dresden |
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Dienstag, den 31. Januar 2012 um 15:48 Uhr |
Bekanntlich hatte sich die Wählervereinigung BÜRGERBÜNDNIS Dresden für die Durchführung des Bürgerentscheides zum Erhalt der zwei kommunalen Krankenhäuser ausgesprochen. In diesem Sinne haben auch die Stadträte der Bürgerbündnis-/Freie Bürger- Fraktion bei der Beschlussfassung zum Stattfinden des Bürgerentscheides gehandelt und ihn so mit ermöglicht.
Mit einer Wahlbeteiligung von erfreulichen 160.154 Wahlberechtigte (37,1 %), von denen 134.521 mit JA votierten, wurde das benötigte Quorum von 107.920 Stimmen erheblich überboten. Damit ist für die nächsten Jahre die Richtung auf diesem wichtigen Gebiet vorgegeben. Es liegt nunmehr am Stadtrat, der Stadtverwaltung und den Belegschaften der Krankenhäuser zu beweisen, dass es in der bleibenden Eigentumsform gelingt die anspruchsvollen Aufgaben zum bestmöglichen Wohle der Patienten zu lösen und die wieder zu erreichende Wirtschaftlichkeit dauerhaft zu gewährleisten. Wir sehen uns als Wählervereinigung mit unserem im Jahre 2009 beschlossenen Wahlzielen darin bestätigt: Bürgerentscheide sind und bleiben die rechtlich und politisch bedeutsamsten Formen direkter Demokratie auf kommunaler Ebene. Dafür treten wir auch künftig ein. |
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24. Sitzung des Ortsbeirates Blasewitz |
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Samstag, den 28. Januar 2012 um 20:50 Uhr |
Datum: 25.01.2012
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Ortsamt Blasewitz, Ratssaal, Naumannstraße 5, 01309 Dresden
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TOP 2.1 – Vorlage V1389/11 – Fortschreibung Fachplan Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege für das Schuljahr 2012/2013
Inzwischen nimmt das hier beratene Thema einen Spitzenplatz in der Dresdner Stadtpolitik ein. Die Freude über den erheblichen Geburtenanstieg und die neu eröffneten bzw. modernisierten Einrichtungen für die Jüngsten der Stadt überschneidet sich derzeitig mit dem trotzdem angestiegenen ungedeckten Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren. Deshalb hat Frau Bibas, die Leiterin des Eigenbetriebs Kindertageseinrichtungen, vor allem zu den Konsequenzen für den Ortsamtsbereich Blasewitz informiert. Die Vorbereitung für drei zusätzliche Einrichtungsstandorte, darunter ggf. zwei in Containerbauweise, ist in Gang gekommen; Standorte werden geprüft. Der Ortsbeirat stimmte dem Fachplan einstimmig zu.
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27. Sitzung des Ortsbeirats Neustadt |
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Samstag, den 28. Januar 2012 um 20:15 Uhr |
Dr. Martin Schulte-Wissermann
Datum: 23.01.2012
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Ortsamt Neustadt, Bürgersaal, Hoyerswerdaer Straße 3, 01099
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Wieder im heimeligen Bürgersaal des Ortsamts wurde die 27. Sitzung des Ortsbeirats Neustadt abgehalten. Neben der Situation bei den Krippen und Kitas, standen öffentliche Toiletten, die Benennung eines Platzes nach der von der Legion Condor vernichteten Stadt Guernica, Bestrebungen nach mehr Bürgerbeteiligung, sowie die evtl. Umbenennung von Straßen im Ortsamtsgebiet auf der Tagesordnung.
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20. Sitzung des Ortsbeirates Leuben |
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Sonntag, den 22. Januar 2012 um 15:19 Uhr |
Klaus-Dieter Scholz
Datum: 11.01.2012
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Ortsamt Leuben, Bürgersaal, Hertzstraße 23, 01257 Dresden
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Die 20.Sitzung des Ortsbeirates hatte eine umfangreiche Tagesordnung. Zum wiederholten Mal war die Bebauung am Kleinzschachwitzer Ufer Gegenstand der Beratung. Die Kritikpunkte der Vergangenheit – Dichte der Bebauung, Behinderung des Holzhandels, Lärmschutz – wurden eingearbeitet und nun soll ein Vorhabenbezogener Bebauungsplan diese Festlegungen festschreiben und eine Realisierung der Bebauung ermöglichen. Ein strittiger Punkt bleibt weiterhin die Kontamination der Baufläche, was zu einem Wegfall von Unterkellerung und Bodenaustausch führt. Ob diese Maßnahmen ausreichend sind, wird bezweifelt.
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Bürgerentscheid zur Zukunft der Städtischen Krankenhäuser – wie soll man sich entscheiden? |
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Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 09:20 Uhr |
Von Anita Köhler, Stadträtin:
Eins vorweg, diese Meinung ist nicht die Meinung aller Angehörigen des Bürgerbündnis Dresden (siehe z.B. hier), sondern meine Auffassung zum bevorstehenden Bürgerentscheid.
In jedem Fall bleiben die städtischen Krankenhäuser in kommunalem Eigentum. Wer zum Bürgerentscheid mit ja stimmt, stimmt dafür dass alles so bleibt wie es ist. Zwei städtische Eigenbetriebe mit zwei Direktorien an der Spitze und in allen wichtigen Entscheidungen (z.B. auch die Einstellung von Chefärzten und große Investitionen) immer an die Entscheidungshoheit des Stadtrates gebunden. Wenn die Krankenhäuser zwei selbstständige Eigenbetriebe bleiben, so soll praktisch: „Alles bleibt beim Alten“ bleiben.
Ich bin der Meinung, dass die beiden städtischen Krankenhäuser um dauerhaft medizinische Spitzenleistungen anbieten zu können, wirtschaftlich erfolgreich arbeiten müssen. Dazu brauchen sie eine Organisationsform, die das erleichtert. Deshalb sollen sie gemeinsam als gemeinnützige GmbH in städtischem Eigentum geführt werden. Das bedeutet nicht, dass sie privatisiert werden. Die Aufsicht über gGmbH hat ein durch den Dresdner Stadtrat gewählter Aufsichtsrat, in dem alle Fraktionen vertreten sind.
Wie ist die Lage?
Die wirtschaftliche Lage der beiden städtischen Krankenhäuser hat sich in den letzten drei Jahren drastisch verschlechtert. Trotz Auflösung von Rücklagen haben sie in diesem Zeitraum ein Defizit von insgesamt 11 Mio. Euro verbuchen müssen. Die Wirtschafts-planungen beider Häuser gehen von weiter steigenden Defiziten aus. Diese Verluste gehen zu Lasten von Investitionen in die Gebäudesubstanz und vor allem in moderne Medizintechnik. Doppelangebote in beiden Häuser führen zu einer unnötigen Konkurrenzsituation. Um im Wettbewerb mit dem Universitätsklinikum, dem Krankenhaus St. Josef-Stift, dem Diakonissenkrankenhaus und dem St. Marien-Krankenhaus bestehen zu können, müssen die beiden städtischen Krankenhäuser wirtschaftlich auf höchstem Versorgungsniveau eng zusammenarbeiten.
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